Nach dem Verfassen meines Beitrags über generative KI las ich, zum Beispiel auf Arkanil, dass Thomas Römer für Ulisses das vorhandene DSA-Material durchkämmt und „ordnen“ soll. Es handelt sich demnach um 150.000 Seiten. Na dann – viel Spaß. Oder sogar „Glück auf“. Und Thomas Römer dürfte einen nicht unwesentlichen Teil dieser Seiten schon kennen.
Ich hatte mir schon mal etwas Ähnliches überlegt, aber (natürlich) daran gedacht, diese Ordnung mit ChatGPT erzeugen zu lassen. Dies könnte Ulisses auch tun. Und das Ergebnis wäre doch super: Nicht nur wüsste man ob Widersprüchen Bescheid (und könnte diese klären) – vor allem könnte man ein großartiges Lexikon oder einen Chatbot zum Fragen anlegen. Auch neue Abenteuer oder Romane könnte man in Windeseile mit der Kanon-Kompatibilität abgleichen. Oder auf neue NSC verzichten – sondern vorhandene, aber dem Autor unbekannte, nutzen.
Dagegen könnte sprechen, dass Ulisses vermutlich nur wenig begeistert ist, alle 150.000 Seiten einer „fremden“ KI zur Verfügung zu stellen – diese würde möglicherweise die Inhalte „lernen“ und die Exklusivität des Wissensschatzes könnte passé sein.
Dennoch – Ulisses könnte auch eine eigene KI betreiben und mit DSA-Material trainieren lassen. Ob sich das wirtschaftlich noch lohnt, steht freilich auf einem anderen Blatt.
In jedem Fall hätte Thomas Römer auch genug zu tun – nämlich Widersprüche klären.


